Was bisher geschah
Berichte über vergangene Aktivitäten des Bündnisses
Straßentheater auf der Zeil am 28.2.2026


Im Rahmen eines Aktionstages von Frankfurt4Future präsentierten Aktivist:innen a, 28.2. eine Straßentheaterszene.
Auf der einen Seite sitzt die frierende Mieterfamilie, die sich das Heizen nicht mehr leisten kann 😢
Auf der anderen feiern die Mainova-Manager ihre Gewinne die sie mit Gas machen und freuen sich über ihre Boni 🎉🥂
Das Ziel war, Mieterinnen und Mieter über die fehlenden Gasstilllegungspläne der Stadt und Mainova zu informieren. Die Mainova AG ist Mitglied beim Lobbyverband "Die Gas- und Wasserstoffwirtschaft" und zeigt damit keine Interesse an einer echten Wärmewende.
Die Frankfurter Haushalte könnten mit günstiger erneuerbarer Energie heizen. Die Potenziale sind da!
Wir fordern:
- Gasausstieg bis 2035!
- Für Mieten- und Klimagerechtigkeit!
Vom Heizhammer zur Wärmewende - WAS TUN?
Der "Was Tun?"-Podcast mit Lisa Vollmer vom Bündnis "Soziale Wärmewende Jetzt!" mit Inputs aus anderen deutschen Städten, aber auch aus Frankfurt:
Vom Heizhammer zur Wärmewende - WAS TUN?
Draußen ist es eisig - drinnen will man es sich gemütlich machen. Doch Millionen Mieter:innen in Deutschland geht es anders. Sie leben in zugigen, schlecht gedämmten Wohnungen. Die Mieten steigen trotzdem jedes Jahr. Und dort, wo Vermieter:innen sanieren, legen sie die Kosten auf ihre Mieter:innen um. Damit bezahlen die Mieter:innen die Wertsteigerung der Immobilien, die ihnen gar nicht gehören. Sozial- und Klimapolitik können dadurch gegeneinander ausgespielt werden. Dabei müssten sich die Interessen von Mieter:innen und Klimaschützer:innen gar nicht widersprechen.
Wie es anders geht, zeigt das bundesweite Bündnis "Soziale Wärmewende Jetzt!". Sie fordern eine energetische Modernisierungspflicht für Vermieter:innen und wollen gleichzeitig die Umlage der Modernisierungskosten auf die Mieter:innen verbieten. Lisa Vollmer - Aktivistin der ersten Stunde bei der Sozialen Wärmewende erklärt im Gespräch bei "Was tun?", wie der Brückenschlag zwischen Klima- und Mieter:innenbewegung gelingt und welche Rolle Organizing dabei spielt. Jetzt reinhören!
Stellungnahme zur Potenzialanalyse
Das Bündnis Wärmewende Frankfurt hat die Potenzialanalyse, ein Zwischenergebnis der kommunalen Wärmeplanung analysiert und fordert in einer Stellungnahme von der Stadt eine ambitioniertere Herangehensweise an darin erkannte Hindernisse und Engpässe. Die Potenzialanalyse ist ein Teil der bis Mitte 2026 von großen Städten gesetzlich verlangten kommunalen Wärmeplanung.
Ressourcenengpässe und Hindernisse dürfen nicht dazu benutzt werden, die Wärmewende zu verzögern. Stattdessen sollte kreativ nach machbaren Lösungen gesucht werden.
Die Stellungnahme kann hier herunter geladen werden.
Die Frankfurter Rundschau veröffentlichte 4 Stunden nach unserer Pressemeldung folgenden Artikel: Frankfurter Wärmewende-Bündnis drückt aufs Tempo
Die Ergebnisse der kommunalen Wärmeplanung
werden zu spät veröffentlicht
Am 18.1.2026 verschickte das Bündnis die folgende Pressemeldung,
Die Frankfurter Rundschau zitierte viele dieser Statements am Tag darauf in dem Artikel "Bündnis drängt auf Info zur Frankfurter Wärmewende" und fragte das Umweltdezernat nach seiner Sicht der Dinge. Das Umweltdezernat ging in der Antwort nicht auf die große Zeitspanne zwischen Fertigstellung und Veröffentlichung der kommunalen Wärmewende ein und nannte auch keinen Veröffentlichungstermin,
Pressemeldung:
Stadt Frankfurt verzögert die Veröffentlichung von Ergebnissen der kommunalen Wärmeplanung
Laut dem Ablaufplan für die kommunale Wärmeplanung in Frankfurt sollen alle Zwischenergebnisse bereits seit Ende des Jahres 2025 fertiggestellt sein.Trotzdem soll eine erste Infoveranstaltung erst 5 Monate später, also ca. Ende Mai 2026 stattfinden.
Das Bündnis Wärmewende Frankfurt, ein Zusammenschluss von 14 Initiativen und Organisationen, fordert, dass alle fertiggestellten Ergebnisse unverzüglich und noch vor der anstehenden Kommunalwahl veröffentlicht werden.
Der Ablaufplan enthält keine Angaben zur Beteiligung der Öffentlichkeit z.B. durch Stellungnahmen zu dem Entwurf, wie in dem Gesetz für die Wärmeplanung in §13 (4) verlangt.
Das Bündnis fordert daher, allen Bürger:innen geeignete Möglichkeiten der Beteiligung zu geben.
Hintergrund:
Das Bündnis Wärmewende befürchtet, dass durch die Verzögerung der Veröffentlichung eine aktive Beteiligung der Betroffenen verhindert wird, die aber laut allen Experten für Akzeptanz und Erfolg der kommunalen Wärmeplanung angesichts der erheblichen Auswirkungen auf alle Bürge:innen unverzichtbar ist.
Durch die Unmöglichkeit, frühzeitig verlässliche Investitions-Entscheidungen treffen zu können, entstehen große finanzielle Risiken für alle Mieter, Eigentümer, Unternehmen, kommunale Einrichtungen und Gewerbe in Frankfurt, die noch weiter auf Gas setzen.
Laut dem Heizspiegel ist das Heizen mit Wärmepumpen bereits seit 2022 deutlich günstiger als mit Erdgas.
Die Lage für Gaskund:innen wird sich dramatisch zuspitzen. Im Zuge dieser Entwicklung werden mehr und mehr Kund:innen das Gasnetz verlassen und auf klimafreundliche und kostengünstige Alternativen wie Wärmepumpen setzen. Die gleichbleibenden Kosten der Gasnetze müssen dann künftig von immer weniger Haushalten getragen werden. Wer jetzt noch in eine Gasheizung investiert, den könnten bis 2045 3.000 bis 4.000 Euro Mehrkosten im Jahr erwarten, allein durch steigende Netzkosten. Das zeigt eine neue Studie des Fraunhofer-Instituts, die zu dem Schluss kommt, dass sich die Kosten für Haushalte dämpfen lassen, wenn Stadtwerke den Ausstieg aus der Gasversorgung möglichst frühzeitig und geordnet planen. Andernfalls wird Gas in den kommenden Jahren zu einem Hochrisiko-Kostenfaktor.
Wegen steigender CO₂-Preise drohen laut einer Finanztip-Seite in den kommenden Jahren zusätzlich weitere erhebliche Mehrkosten.
Das Bündnis wird demnächst eine dezidierte Stellungnahme zu dem bisher einzigen veröffentlichten Ergebnis der kommunalen Wärmeplanung, der Potenzialanalyse vorlegen.
Das Bündnis Wärmewende Frankfurt sucht den Dialog mit dem Umweltdezernat und dem Klimareferat der Stadt Frankfurt. Wir bieten an, eine breite aktive Beteiligung aller Betroffenen an der kommunalen Wärmeplanung zu unterstützen. Möglich ist auch die Vermittlung von unseren Kontakten zu anderen Städten, die verschiedene Hindernisse bereits überwunden haben.
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Offener Brief zur kommunalen Wärmeplanung an
Umweltdezernentin und Leiter Klimareferat übergeben
Am 3.11.2025 übergab das Bündnis Wärmewende vor dem Römer einen offenen Brief an Stadträtin Tina Zapf-Rodríguez und Hans-Georg Dannert, Leiter des Klimareferats Frankfurt.
Der offene Brief bezieht sich auf die Ergebnisse der Potenzial-Analyse im Rahmen der kommunalen Wärmeplanung, die die Stadt Frankfurt bis zum Juni 2026 fertigstellen muss.
Das Bündnis Wärmewende bezweifelt, dass in diesem Dokument alle Möglichkeiten identifiziert wurden, um die Bürger:innen Frankfurts vor unbezahlbaren Preisen für fossile Energien im Falle eines ungeordneten Gas-Ausstiegs bewahren zu können. Außerdem werden Lücken und zu gering ambitionierte Sichtweise bei der Ermittlung des Potenzials von energetischer Sanierung, Geothermie, Wärmepumpen und der Nutzung von Rechenzentrums-Abwärme bemängelt sowie die zu geringe Beteiligung der Betroffenen an dem Planungsprozess.
Das Bündnis Wärmewende wünschte sich einen Gesprächstermin mit den Verantwortlichen der kommunalen Wärmeplanung, um diese und weitere offene Punkte zu diskutieren.
Podiumsdiskussion
"Wärmewende ja! ... aber wie?"


Diese Veranstaltung fand am 23.9. statt und war ein voller Erfolg. Ca. 180 Teilnehmer:innen folgten den interessanten Beiträgen von Expert:innen zu dem Stand der kommunalen Wärmeplanung in Frankfurt. Es gab einige Ideen zur Finanzierung der nötigen Investitionen ohne Überlastung von Verbraucher:innen.
Sehen Sie hier das Video mit der Aufzeichnung der Veranstaltung.
Bericht in der FR: Erst neun Prozent geschafft: Die Frankfurter Wärmewende drängt
Bericht des Vereins MieterHelfenMietern: Mieter:innen gehören an den Tisch, wenn die Wärmeplanung in Frankfurt stattfindet
Auf dem Podium sprachen:
- Prof. Dr. Joachim Curtius, Uni Frankfurt, Institut für Atmosphäre und Umwelt
- Martin Giehl – Mitglied im Vorstand der Mainova AG
- Dr. Helmut Paschlau, Netzwerk Saubere Energie München (NSEM)
- Conny Petzold – Verein „Mieter helfen Mietern“
- Dr. Thomas Seifert, Scientists For Future
- Tina Zapf-Rodriguez, Stadträtin, Dezernentin für Klima, Umwelt und Frauen
Moderation: Anea Lang, Klimaentscheid
Pressemeldung 2.6.2025
Das Bündnis Wärmewende Frankfurt fordert in einer Pressemitteilung anlässlich der Info Veranstaltung der Stadt zum Thema "Kommunale Wärmewende" am 2.6.2025 die konsequente Umsetzung der Klimaneutralität bis 2035 und soziale Absicherung
Das Bündnis Wärmewende Frankfurt begrüßt, dass das Ziel der Klimaneutralität 2035 im Rahmen der Veranstaltung „Kommunale Wärmeplanung“ erneut bestätigt wurde (Link zur Aufzeichnung). Dieses Ziel ist nun Teil der Ausschreibung zur kommunalen Wärmeplanung – ein wichtiger Schritt. Allerdings bleibt noch unklar, ob dieses Ziel tatsächlich konsequent verfolgt und die notwendigen Voraussetzungen dafür geschaffen werden.
Berichte in der Frankfurter Rundschau:

Kundgebung anlässlich der Mainova Aktionärsversammlung
Mainova hat eine 30% Preiserhöhung für Fernwärme angekündigt.
Keine Preiserhöhung für Fernwärme!
Gas-Ausstieg in Frankfurt bis 2035!
Pressemeldung vom 22.6.2025
Anlässlich der Aktionärsversammlung der Mainova AG am 25. Juni kritisierte das Bündnis Wärmewende Frankfurt mit heißen Songs und wildem Tanz scharf die von der Mainova angekündigte Preiserhöhung für Fernwärme um 25 bis 36 Prozent. Bei der Kundgebung unmittelbar vor der Aktionärsversammlung forderte das Bündnis die Rücknahme der enormen Preissteigerungen. Die wegen der Klimakrise notwendige rasche und effektive Umstellung der Wärmeversorgung auf erneuerbare Energien mit einem Gasausstieg im Jahr 2035 ist nur als soziale Wärmewende machbar. Mit ihrer Preiserhöhung und damit steigenden Wohnkosten wird die Mainova AG eine schnelle Wärmewende ausbremsen.
Artikel in der Frankfurter Rundschau: „Ein Schock für Fernwärmekunden“ in Frankfurt



27.4.2025
Zweiter Kraftwerkspaziergang am 27.4.25
Bei einem sonnigen Spaziergang um das Heizkraftwerk West präsentierten verschiedene Redner:innen die Forderungen des Bündnisses sowie die mit der kommunalen Wärmeplanung verbundenen Risiken und Chancen und erläuterten Mitwirkungsmöglichkeiten.
Berichte in der FR:
Frankfurter Bündnis kämpft für die Wärmewende
Für eine soziale Wärmewende in Frankfurt
Zweiter Kraftwerkspaziergang am 27.4.25

11.04.2024
Klimastreik von FFF
Wir waren gemeinsam mit Fridays for Future Frankfurt auf der Straße 💚🔥. Unter dem Motto "Jugend ohne Perspektive? - Zukunft statt Klimakrise!" Denn die neue Regierung kümmert sich nicht um junge Menschen, sondern befeuert die Klimakrise, plant unsere Mitmenschen abzuschieben und Sozialleistungen zu kürzen. Gerade in diesen Zeiten, braucht es uns Alle auf den Straßen!




9.4.2024
Performance auf dem Römerberg
Die Austrittswelle aus dem Lobby-Verband "Zukunft Gas" erreicht einen neuen Höhepunkt: In einer dritten Austrittswelle sind seit November 2023 weitere 17 Stadtwerke von der Mitgliederliste des Verbands verschwunden. Von den ursprünglich über 100 Stadtwerken sind mittlerweile nur noch 59 Stadtwerke auf der Website des Lobbyverbands als Mitglied geführt
Mehr zu dieser Performance

20.6.2024
Kundgebung bei der Mainova Aktionärsversammlung
Während sich der Klimakollaps beschleunigt gibt es von der Mainova noch immer kein Datum für das Abschalten der Gasnetze; außerdem baut sie zwei neue Gaskraftwerke. Zudem ist die Mainova noch immer Mitglied im Lobby-Club 'Zukunft Gas'.
Wir wollen, dass die Gasnetze bis 2035 abgeschaltet werden.
Stattdessen sind bezahlbare Nah- & Fernwärmenetze nötig, die mit Hilfe von erneuerbaren Energien gespeist werden - Geothermie, Großwärmepumpen, Abwärme etc.;
Fossiles Gas und Wasserstoff mit volatilen und hohen Weltmarktpreisen können und wollen wir uns nicht leisten!

8.12.2024
Spaziergang ums Kohle-/Gaskraftwerk von Mainova
Das Klima kollabiert, trotzdem baut die Mainova zwei neue Gaskraftwerke - eines davon im Gutleut. Derweil steigt der Anteil von Füssigerdgas im Gasnetz, welches noch klimaschädlicher ist als Steinkohle. Angeblich soll dann 2040 auf grünen Wasserstoff umgestellt werden. Aber wird es den geben und zu welchem Preis?

6.7.2024
Raddemo zum Heizkraftwerk West
Ungefähr 300 Menschen fuhren mit dem Rad von der Kruppstr. zum Heizkraftwerk West um für Verkehrswende und Wärmewende zu protestieren






